Breitbild Milseburgradweg im Sommer
23.04.2020 erstellt von: Wolf-Ulrich Schlösser


Radfahren in Coronazeiten

Radfahrer einsam am Hummelskopf

Das wunderschöne Frühlingswetter drängt dazu, Radtouren zu unternehmen und die Umgebung zu erkunden. Und Radfahren ist eine der wenigen sportlichen Betätigungen, die man derzeit im Freien machen kann. Allen Einschränkungen zum Trotz ist das Fahrrad nach wie vor das beste Verkehrsmittel und Radfahren die beste Bewegungsform im Alltag und in der Freizeit. Das Fahrrad erfährt derzeit ungeahnte Wertschätzung. Mit dem Fahrrad lassen sich Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen bequem erledigen und dabei die Abstandregeln wahren.


Der ADFC ist der größte Anbieter von Radtouren weltweit – aber in der aktuellen Corona-Lage bieten wir weder geführte Radtouren an, noch rufen wir dazu auf, längere Radtouren zu planen oder sich zu Radtouren zu verabreden. Die Veranstaltungen unseres Tourenprogramms, das in den Wintermonaten mit viel Liebe zusammengestellt wurde, werden nun Woche für Woche abgesagt.
Wir vom ADFC Fulda vermeiden derzeit, Strecken-Empfehlungen auszusprechen und Tourenvorschläge zu veröffentlichen. Zur Routenplanung empfehlen wir Radtourenkarten und Online-Angebote wie den Radroutenplaner-Hessen.de oder Openrouteservice.org.

Wir halten uns an die vorübergehenden Vorschriften und berücksichtigen folgende Regeln:
- Maximal zu zweit oder in der Familie Rad fahren und Mindestabstand einhalten
- Kürzere, wohnortnahe Strecken abseits der beliebten Wege und Ziele fahren.
- Vor der eigenen Haustür starten, eine bekannte Runde abseits des Gedränges fahren und zu Hause einkehren.
- Trinken und wenn nötig Essen mitnehmen und bei Bedarf abseits des Weges pausieren.
- Touristische Hotspots wie beispielsweise Aussichtspunkte meiden, denn die werden viel zu gut besucht.
- Attraktive Routen meiden, denn auch sie ziehen viele Menschen an.
Bild
Die gültigen Corona-Abstandsregeln sind auf Radwegen, die 2 oder 2,50 m breit sind, schwer einzuhalten. Auch die benutzungspflichtigen kombinierten Rad-/Fußwege sind innerhalb der Stadt oder zwischen den Ortsteilen nicht coronagerecht, wenn es zu Begegnungen kommt. Der ADFC fordert schon seit langem „Mehr Platz fürs Rad“.
Wir bitten um gegenseitige Rücksichtnahme Aller und empfehlen, auch mal am Wegrand anzuhalten, um andere Radfahrer oder Fußgänger vorbeizulassen. Bei Fußgängern hilft auch ein fernes Klingeln, um auf den Wunsch, vorbeigelassen zu werden, hinzuweisen. Bitte beim Überholen einen weiten Bogen machen. Das Fahren auf Radwegen in Gegenrichtung muss, wenn nicht ausdrücklich vorgeschrieben, unterbleiben. Das Fahren auf Wald- und Feldwegen ist diesbezüglich einfacher, denn dort ist die Breite komfortabler. Und bei einer Pause ist es selbstverständlich, in einer Einfahrt abseits des Hauptweges stehen zu bleiben, damit Andere problemlos vorbeikommen.



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