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16.09.2016 erstellt von: Johannes Steinhauser


Radtour zum offenen Denkmal (11.9. – Rückblick)

Tag des offenen Denkmals - Gruppe in Loheland

Jedes Jahr findet Anfang September bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“ statt, in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Bis feststeht, welche historischen Stätten in der Umgebung geöffnet haben, bleibt es spannend, wohin die Tour wohl führen könnte. Es sollte für uns wieder eine hoch interessante Tour werden!


Tag des offenen Denkmals - Haus Eva in Loheland

Diesmal gelangten wir vom Milseburgradweg nach Steinau, um die Reste der dortigen ehemaligen Wasserburg anzusehen. Hier nahm uns Stephan Möller, 1. Vorsitzender des Fördervereins Burgreste Steinau, in einer spontanen Spezialführung mit auf eine Zeitreise, in der er uns die Mauerreste und die Arbeit des Vereins anschaulich nahebrachte. In unzähligen freiwillig geleisteten Arbeitsstunden sichern die zahlreichen Aktiven des Vereins die vorhandenen (meist Grund-)Mauern, indem sie unter den Aspekten des Denkmalschutzes vorsichtig die Ruine sichern und teilweise wiederaufbauen. Da allerdings ein Großteil der Schlitzer Burg – die Steinauer Burg wurde längst komplett geschliffen – noch mit einem landwirtschaftlichen Anwesen überbaut ist, sind hier noch langfristig Sanierungsarbeiten notwendig. So hatten wir hier das gelebte Motto des Tages „Zusammen ist man weniger alleine – Gemeinsam Denkmäler erhalten“ ganz plastisch vor unseren Augen. Auf Tischen wurden sehr beeindruckende Fundstücke wie Scherben, aber auch ein komplett erhaltenes Kännchen ausgestellt.
Wieder zurück auf dem Milseburg-Radweg zweigten wir kurz nach Langenbieber ab, um nach einem sportlichen Anstieg an der „Fohlenweide“ vorbei in Dipperz in einer Eisdiele zu verschnaufen. Von hier ging es dann noch einmal kräftig bergan, um über Dietershausen zu unserem zweiten Ziel, dem denkmalgeschützten antroposophisch geprägten Schulort Loheland, zu gelangen. Hier gab es ja so viel zu entdecken und zu besichtigen! Wann hat man denn dazu schon Gelegenheit? Erwähnt seien hier nur das Evahaus, Sutorhaus, das Schulgelände inklusive Schreinerei und ökologischem Landbau, und das Herzstück der Anlage, die „Wagonia“. Diese wurde 1927 zu einem außergewöhnlichen Atelier-Ensemble aus vier alten Zugwagons gebaut.
Anschließend führte uns die Tour durch verschlungene Wege durch den Eichenzeller Wald am Schloss Fasanerie vorbei, das sich auch an dem Denkmalstag beteiligte. Über den R1 erreichten wir dann wieder Fulda und ließen den kulturellen Tag bei Kaffee und Eis ausklingen.
Dir, lieber Martin, ganz vielen Dank für Deine tolle Auswahl der geschichtlichen Ziele!




Bildergalerie

Tag des offenen Denkmals - Waggonia in LohelandTag des offenen Denkmals - Führung an der Steinauer BurgruineTag des offenen Denkmals - Hinweis zur Steinauer BurgruineTag des offenen Denkmals - Ritter an der Steinauer Burgruine

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