Breitbild Milseburgradweg im Sommer
22.05.2015 erstellt von: Wolf-Ulrich Schlösser


„Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sind vermeidbar!“

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In einer gemeinsame Erklärung fordern FUSS e.V. und ADFC Hessen e.V., mit der Verdrängung des Fahrrads von der Fahrbahn in Fußgänger-Bereiche endlich Schluss zu machen. Erforderlich dazu sind Tempo 30 in Städten, breite Fahrbahn-Radwege und ausreichende Fahrrad-Abstellmöglichkeiten, die Fußgänger nicht behindern. Beide Verbände bekräftigen, dass die Entwicklung des Radverkehrs nicht auf Kosten der Fußgänger gehen darf und dafür wollen sie ihre Zusammenarbeit verstärken.
Auch in Fulda wurden und werden Radfahrer auf gemeinsame Rad/Fußwege auf Gehwegniveau gezwungen, um die Fahrbahn für den motorisierten Verkehr frei zu räumen. Selbst in Neuplanungen werden solche veralteten Lösungen weiter von der Verwaltung akzeptiert, obwohl das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bereits im Dezember 2010 diese „Lösung“ innerorts als rechtswidrig bezeichnet hat und Ausnahmen nur in besonders „begründeten Gefahrensituationen“ zugelassen hat.


Monatlich machen Fuldaer Radfahrer auf diesen Missstand mit der Aktion „critical mass“ aufmerksam, bei der sie ganz legal die Fahrbahn nutzen (dürfen). Der ADFC Fulda hat in Gesprächen mit Verantwortlichen im Frühjahr 2014 die „Entschilderung“ von gemeinsamen Rad/Fußwegen gefordert – die Zeit verstreicht, eine Umsetzung erfolgt leider nicht. Im Gegenteil, auf mindestens einem schon entschilderten Kombi-Weg wurde in den letzten Monaten erneut rechtswidrig die Radwegebenutzungspflicht angeordnet.
Weitere Informationen zur gemeinsamen Erklärung siehe Link:



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