Breitbild Gehilfersbergtour 2017
24.08.2019 07:50erstellt von: Stefanie Karl


Vom Main zum Rhein und zurück (24./25.8. - 64/54 km) - mit Anmeldung bis zum 25.05.

Weinberge bei Flörsheim

Zwei erlebnisreiche Tage, die uns von Frankfurt am Main zu dessen Mündung in den Rhein führen, liegen vor uns. Und sehr viel Kultur! Und wer denkt, dass wir nur links und rechts des Mains radeln, der weiß nicht, was die zahlreichen Städtchen entlang des Flusses an Sehenswürdigkeiten alles zu bieten haben…


Flörsheimer Warte

1. Tag (64 km)
Wir fahren mit dem Zug bis zum Frankfurter Hauptbahnhof und von dort geht es dann zur Schwanheimer Düne, die vor ca. 10.000 Jahren während der letzten Eiszeit entstand. Heute ist sie die größte Binnendüne Europas und steht unter Naturschutz. Nach Überquerung der Kelster kommen wir zum Struwwelpeterbaum und zum historischen Wasserwerk Hinkelstein, das die gesamte Trinkwasserversorgung des Frankfurter Flughafens sichert. Im Südpark Kelsterbach gibt es einen Staudenweiher, auf dessen Plattform man große und kleine Vögel beobachten kann. Große Kraniche gehen direkt auf der Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens nebenan nieder. Und dann sind wir auch wieder auf dem Mainradweg, der uns zur spektakulären Raunheimer Ölhafenbrücke bringt. Nirgends sonst in Europa überspannt eine Fahrradbrücke eine Ölhafen-Zufahrt und auch die Konstruktion mit dem weiten Rondell ist einzigartig. Bald schon erreichen wir Rüsselsheim mit seiner Festung, die zu den besterhaltenen vierflügeligen Festungsanlagen nördlich der Alpen zählt. Aber die Opelstadt hat noch mehr zu bieten, z. B. die Opelvillen und die alte Opelrennbahn. Über Bauschheim kommen wir an den Ginsheimer Altrhein, der auch „Der kleine Rhein“ genannt wird und Teil eines Vogelschutzgebietes ist. Wir radeln über den Altrheindeich zu Rheininsel Langenau mit ihrem Hofgut bis zur Fähre Johanna, mit der wir wieder ans andere Ufer übersetzen. Hier treffen wir auf den Ginsheimer Kiesbagger aus dem Jahr 1934, der das Wahrzeichen der Stadt ist, und auf die historische Schiffsmühle. Im Rahmen einer Führung wollen wir spannende Einblicke in Technik und Arbeitsbedingungen vergangener Zeiten bekommen. Anschließend geht es dann endlich zur Mainspitze, wo der Main nach 472 km mit 225 Kubikmetern pro Sekunde in den Rhein fließt. Von hier aus haben wir Blick auf Mainz mit dem gewaltigen Dom. Allerdings muss Mainz bis morgen auf uns warten, denn nun ist Frischmachen, Ausruhen und Essen im Hotel in Mainz-Kostheim auf der anderen Mainseite geplant.

2. Tag (54 km)
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir über die alte Eisenbahnbrücke über den Rhein in die Mainzer Altstadt, einst Hauptstadt Obergermaniens des Römischen Reichs. Wir werden uns den mittelalterlichen Dom, die Patrizierhäuser und das kurfürstliche Schloss anschauen und uns dann auf die Suche nach der ersten Mainzelmännchenampel Deutschlands machen. Anschließend geht es auf dem Mainradweg zum Aussichtsturm Kostheim, der uns nochmals nach Mainz, aber auch nach Wiesbaden blicken lässt. Leicht bergan kommen wir in die historische Altstadt von Hochheim und von dort zum Fenster zur Deponie. Dies ist das am nachdenklichsten stimmende Kunstobjekt des Regionalparks. Es ist der Blick in den Bauch einer ehemaligen Abfallhalde. Ein überdimensioniert großer Rabe weist uns den Weg zum Eisenbaum und zur Flörsheimer Schweiz mit der gleichnamigen Warte. Hier ist die Himmelsleiter nur eines von fünf Kunstwerken am Panoramaweg. Die Weilbacher Kiesgruben mit dem Silberseegelände bieten Einblicke in das Spannungsfeld zwischen industrieller Nutzung und Rekultivierung. Auf der Speierlingsallee erfahren wir etwas über die Frucht, die das Frankfurter Stöffche, den Äppelwoi, so markant macht. In Hattersheim, der Stadt der Rosen, gibt es – wie könnte es anders sein – ein Rosarium mit 6500 Rosenpflanzen und einer 6,5 m hohen Rosenpyramide. Und jetzt ist der Main auch wieder in radelbarer Nähe. Vor den Farbwerken Höchst queren wir ihn heute zum zweiten Mal, bevor wir dann bei Goldstein unter der Europabrücke nach Griesheim radeln. Über das Gutleutviertel geht es zurück zum Hauptbahnhof und von dort mit dem Zug zurück nach Fulda.

Tourenleitung: Stefanie Karl (0162 4138635)

Start: 24.08.2019 um 07:50 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Fulda
Mindestteilnehmerzahl: 10
Maximalteilnehmerzahl: 15
Anmeldeschluss: 25.05.2019
Preis: 110 €
Der Preis beinhaltet die An- und Abreise mit der Bahn und Übernachtung im DZ mit Frühstück + Führung
ADFC-Mitglieder erhalten einen Preisvorteil von 10 €
Bitte beachten Sie unsere Tourenhinweise: http://www.adfc-fulda.de/Tourenhinweise




Bildergalerie

Haus des DichtersAm Mainhafen bei Kostheim

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