Breitbild Abendsonne am Florenberg
19.07.2016 erstellt von: Johannes Steinhauser


Frankens Saalestück, von der Wasserkuppe an den Main (4./5.6.2016 - Rückblick)

Saale 2016 - Saalestück-Fahne

Mit der HLB ging es vom Fuldaer Bahnhof nach Gersfeld und von dort brachte uns und unsere Fahrräder der Rhönradbus auf die Wasserkuppe, Hessens höchsten Berg. Von dort ging es nun am Samstag überwiegend nur bergab. Von der Wasserkuppe ging es an der Fulda – und Ulsterquelle vorbei zur Hochrhönstraße ins bayrische Frankenland nach Bischofsheim. Von dort führte uns eine ehemalige Bahntrasse durchs sonnige Brendtal weiter abwärts nach Bad Neustadt/Saale, wo die Brend in die Fränkische Saale mündet. Erst hier wurde so manchem der 18 Teilnehmer bewusst, dass es in Deutschland 2 Flüsse namens Saale – die fränkische und die sächsische – gibt. Die fränkische Saale sollte für die nächsten 1 ½ Tage unser Begleiter sein.


Saale 2016 - Gruppenbild

Vorbei an Bad Bocklet machten wir im herrlichen Saaletal Station am Schloss Aschach und in Großenbrach an der alten Luitpold-Brunnenanlage. In diesem Brunnengebäude ist nun ein kleines Museum eingerichtet, das die alte Brunnenanlage mit Förderturm sowie die historische Brunnenfassung mit alter Fördertechnik zeigt. Bei zunehmend unbeständigerem Wetter gelangten wir zum Gradierwerk der Saline und konnten dort die gesunde, salzige Luft atmen. Kurz darauf erreichten wir unser Quartier, hoch über der Altstadt von Bad Kissingen gelegen. Gemeinsam verbrachten wir den Abend in einem italienischen Restaurant an der Saale-Uferpromenade in Bad Kissingen.
Nach dem Frühstück verließen wir, der Saale folgend, durch den Kurpark die Stadt Bad Kissingen und entlang des Flusses erreichten wir Trimberg. Hier thront hoch über dem Ort die von weitem sichtbare Burg Trimburg, die allerdings nie vollendet wurde und heute einer Ruine gleicht.
Einen weiteren Halt machten wir bei der Erdfunkstelle Fuchsstadt mit ihren mehr als 50 großen Parabolantennen, mit 32 m und 9,5m Durchmesser, die ursprünglich von der deutschen Bundespost als Bodenstation für die Nachrichtensatelliten errichtet und genutzt wurden. Heutzutage erfolgt der meiste Nachrichtenaustausch über Glasfaserkabel. Nun war es auch zu unserer Mittagspause in Hammelburg nicht mehr weit. Auf dem Stadtplatz konnte man das schöne Wetter genießen, einkehren oder Martin bei einer kleinen Stadtführung mit dem Fahrrad begleiten. Bei unserer Nachmittagsrast an der Saale bei der Roßmühle wollte der Wettergott sehen, was wir an Regensachen alles bis dahin glücklicherweise umsonst in den Packtaschen mitführten. (da hatte es sich wieder gezeigt, dass man immer zu viel an Gepäck dabei hat). Es hatte doch kurz bei fast-Sonnenschein zu tröpfeln angefangen. Aber unter Bäumen konnten wir diese Wetterwolke an uns vorbeiziehen lassen. Von hier war es dann leider nicht mehr weit durch das sich verengende Saaletal bis zu unserem Ziel Gemünden/Main. Dort mündet die Sinn in die Fränkische Saale und diese dann in den Main. Am Bahnhof Gemünden stiegen wir in den Zug und über Hanau erreichten wir Fulda.
Dir, lieber Martin, ganz vielen Dank für Deine Tourenleitung und die vielen Erklärungen auf der wunderschönen Tour durch das traumhaft schöne fränkische Saaletal! Auch Dir, liebe Steffi, vielen Dank für Deine Co-Leitung! J. Steinhauser




Bildergalerie

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