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29.06.2017 erstellt von: Johannes Steinhauser


Zum Bergpark Wilhelmshöhe (Rückblick - 05.06.2017)

Wilhelmshöhe - Große Kaskade

2017 ist das Jahr der großen Jubiläen: 500 Jahre Reformation, 200 Jahre Erfindung des (Lauf-)Fahrrades und 300 Jahre Herkules und Wasserspiele in Wilhelmshöhe/Kassel. Der letztgenannte war der Anlass zu der Fahrradtour rund um Kassel.
Der Cantus brachte uns vom Fuldaer Bahnhof nach Guxhagen. Von dort starteten wir nach Grifte/Edermünde. Am Zusammenfluss von Eder und Fulda bei Grifte erfuhren wir, dass eigentlich die Fulda in die längere, wasserreichere Eder mündet.


Wilhelmshöhe - Wasserfall am Aquädukt

Von dort radelten wir an der Fulda abwärts nach Kassel. Erste Zwischenstation war der ehemalige BuGa-See. Hier war Gelegenheit, ein Bad zu nehmen oder am Ufer zu picknicken. Durch die Karlsaue erreichten wir anschließend die Orangerie. Hier warf die bald beginnende documenta schon ihre Schatten voraus und man konnte anhand der begonnenen Aufbauten erahnen, was es diesmal zu bestaunen geben würde. Über diverse Grünanlagen und durch den Park Schönfeld strampelten wir zum Schloss Wilhelmshöhe hinauf, wo wir unsere Fahrräder abstellten. Nun war genügend Zeit, sich auf die Wasserspiele vorzubereiten, manch einer erklomm noch die Stufen bis zum Herkules. Und dann begannen sie, begleitet von durch Wasserkraft angetriebenen Hörnern mythologischer Figuren. Wie von Zauberhand begann sich das oberste Wasserbassin zu füllen, um sich überfließend in die sich anschließenden Kaskaden zu ergießen. Man mochte meinen, Herkules beobachtete auf seinem hohen Oktogon stehend alles ganz genau. Tausende Schaulustige zogen weiter zu den nächsten Stationen, dem Steinhöfer Wasserfall, der Teufelsbrücke, dem Aquädukt, um an der letzten Station die riesige, ca. 50 m hohe Wasserfontäne zu bewundern. Hier konnte man es sich gar nicht vorstellen, dass dieses eindrucksvolle Schauspiel vor 300 Jahren ersonnen wurde und mit der alten Technik und den physikalischen Kräften auch heute noch funktioniert.
Anschließend radelten wir noch zur Löwenburg am Rande des Landschaftsparks Wilhelmhöhe. Auf unserer Heimfahrt sausten wir dann nach Altenbauna und an der Bauna entlang über Kirchbauna nach Guntershausen, wo die Bauna in die Fulda mündet. Ab hier brachte uns der Fuldaradweg wieder nach Guxhagen und der Cantus zurück nach Fulda.
Dir, liebe Steffi, ganz vielen Dank für diese tolle Fahrradtour zum Naturpark Wilhelmshöhe mit dem „Gesamtkunstwerk aus Architektur, Plastik, Wasserkunst und Landschaft.“ Hier kann man der in Kassel lebenden Schriftstellerin Christine Brückner nur vollauf zustimmen!
J. Steinhauser




Bildergalerie

Wilhelmshöhe - Gruppenbild EdermündungWilhelmshöhe - Gruppenbild Orangerie KasselWilhelmshöhe - Radeln in der KarlsaueWilhelmshöhe - Wasserfall Detail

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